Die Haut besteht aus drei Schichten, der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut:
Die Oberhaut ist die oberste Hautschicht und wird auch Epidermis genannt. Diese Hautschicht ist, je nach Alter, Geschlecht und Hautstelle, unterschiedlich dick. In der Regel zwischen 0,03 mm und 4 mm. Die Epidermis wird aus abgestorbenen Epithelzellen (Keratinozyten) gebildet, das sind Hornzellen, diese Hornzellen haben einen Zellkern. Die Hornzellen produzieren Keratin. Keratin ist ein Hornstoff und verleiht der Haut Festigkeit und schützt sie vor Feuchtigkeit. Die oberste Hautschicht wird durch Schuppung und Nachbildung laufend ersetzt.
Die Oberhaut besteht von außen nach innen aus fünf Schichten:
Stachelzellschicht und Basalzellschicht bilden zusammen die Keimschicht (Stratum germinativum)
Aufbau der Haut
Die Lederhaut, auch Dermis genannt, besteht fast ausschließlich aus Bindegewebsfasern. Dieses Bindegewebe ist von Lymphbahnen und Nerven durchzogen.
Die Dermis ist gut durchblutet und versorgt die Epidermis mit Nährstoffen und Sauerstoff.
In der unteren Lederhaut befinden sich zudem der Ursprung der Talg- und Schweißdrüsen.
Die Dermis ist in zwei Schichten unterteilt: Papillenschicht (Stratum papillare) und die Netzschicht (Stratum reticulare).
Die Unterhaut (Subcutis) enthält die größeren Blutgefäße und Nerven. Sie besteht aus Fett und lockerem Bindegewebe. Das Fett im Unterhautfettgewebe dient der Haut als Energiespeicher und Wärmeisolator. Die Unterhaut bildet die Unterlage für die darüberliegenden Hautschichten.