Eine Hautcreme ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion.
Hautpflegecremes können entweder wasserhaltiger oder fetthaltiger sein. Im Sommer sollte man die Cremes, die eher
wasserhaltiger sind, verwenden und im Wintern die fetthaltigen Cremes.
Durch das Öl-Wasser-Gemisch ziehen Cremes schnell in die Haut ein und sind gut verstreichbar. Der hohe Wasseranteil
hat aufgrund der Verdunstungskälte einen kühlenden Effekt.
Eine Lotion ist eine wässrige oder auch wässrig-alkoholische Wirkstoffzubereitung. Sie wird äußerlich angewendet
und dient der Reinigung und Pflege der Haut.
Umgangssprachlich werden Lotionen als Hautpflegemilch bezeichnet. Lotionen sind dünnflüssig und leicht verteilbar,
größere Hautpartien können gleichmäßig gepflegt werden.
Eine Salbe ist eine Arzneizubereitung, die zur Anwendung auf der Haut bestimmt ist. Sie dient der lokalen
Wirkstoffapplikation oder der Pflege und dem Schutz der Haut. Wirkstoffe oder Arzneistoffe können in Lösung
oder Dispersion eingearbeitet sein.
Sichtbares äußeres Zeichen des Alterns ist die Alterung der Haut, die bereits ab dem 25. Lebensjahr einsetzt
und später vor allem in Form von Falten sichtbar wird. Biologisch verlangsamt sich die Geschwindigkeit der
Zellerneuerung und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, nimmt ab. In tieferen Hautschichten wird immer mehr
Kollagen abgebaut, wodurch die Haut an Elastizität verliert.
Da deutlich sichtbare Falten als nicht erstrebenswert gelten, erfreuen sich Anti-Aging-Produkte großer
Beliebtheit - nicht nur bei Frauen!
Aber Hautcremes sind keine Arzneimittel! Den wesentlichen Effekt, den kosmetische Hautcremes bieten können, ist
die Beseitigung von Feuchtigkeitsmangel.